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Aktive Poeten

 

Da sitzen sie nun einmal im Monat beisammen und sprechen über das, was seit dem letzten Treffen aus dem Kopf aufs Papier gekommen ist. Das Thema des letzten Treffens war „Zeit“. Heidemarie Roßa ist die Autoren des folgenden Gedichtes zum Thema im August.

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Gedanken zur Zeit

 

Die Zeit, sie schleicht auf leisen Sohlen,
und nimmt uns mit in ihrem Lauf,
Sie ist nie mehr zurückzuholen.
Sie hält nicht an, sie hört nie auf.

Sie ist stets da, doch kaum vorhanden
Der Eilige hat nie genug
Dem Müßiggängern scheint sie lange.
Ist Müßiggang deswegen klug?

Es scheint, man könne sie sich nehmen.
So hat man sie doch, – oder nicht?
Hat sie für sich, oder für And’re,
Zerrinnt sie dann, ich weiß es nicht.

Ja, sie ist einfach nicht zu fassen.
Mal hetzt sie uns, mal steht sie still.
Man kann sich nicht auf sie verlassen.
Sie macht ganz einfach was sie will.

So manchem wurd’ schon Zeit gestohlen.
Und sind die Diebe auch bekannt,
lässt sie sich doch nie wieder holen.
Wer hätte je die Zeit gebannt.

Denn ist sie erst einmal verflossen
zerstäubt sie zu Vergangenheit.
Nicht änderbar, in Erz gegossen,
verkärt zur„Guten alten Zeit“

Wir brauchen Zeit uns zu besinnen,
Auch wenn das Leben schnell verrinnt.
Wir dürfen sie schon mal vergessen,
Mal lauschen auf ein Blatt im Wind.

Bewusst den Augenblick genießen,
ganz frei von Alltagszwang und Hatz.
Zeit soll man nutzen, und sie haben ,
wenn man sie braucht, das ist ein Schatz.

Heidi Roßa

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